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Etwa zwei Drittel unserer Erde sind mit Wasser bedeckt, das für alle Lebewesen ein existentielles Element ist. Sowohl in großen Flüssen als auch in kleinsten Bächen oder Tümpeln bilden Nahrungsketten und Stoffkreisläufe ein komplexes Ökosystem. Auf unseren Wasser-Touren wollen wir aktiv die heimischen Gewässer erkunden und dabei spielerisch entdecken, erfahren und begreifen, um zu Verstehen. Wir lernen das Wasser als Element, Lebensraum für Pflanzen und Tiere, wichtiges Lebensmittel, Spielplatz sowie als Transportmittel kennen. Bei dieser abwechslungs- und lehrreichen Veranstaltung haben die Schüler die Möglichkeit in der freien Natur die vielschichtigen Zusammenhänge des Ökosystems Wasser kennen zu lernen. Dabei werden die Teilnehmer für einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser als kostbare Ressource sensibilisiert.
Marktplatz 8 71540 Murrhardt
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Im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald gibt es noch immer zahlreiche historische Mühlen. Heute werden sie zwar zum Mehl mahlen oder Öl pressen nicht mehr genutzt, aber zu Besichtigungen werden die noch funktionierenden Mühleneinrichtungen in Gang gesetzt.
Von den vielen mittelalterlichen Burgen, die vor Jahrhunderten im Schwäbisch-Fränkischen Wald erbaut wurden, ist die Stauferburg Reichenberg eine der am besten erhaltenen. Seit fast 800 Jahren steht sie auf einem Bergsporn über dem Murrtal und erinnert noch heute an den einst mächtigen und reichen Bauherrn Markgraf Hermann V. von Baden.
Es hat neue Möglichkeiten der Kommunikation geschaffen, ist vielseitig und zählt zu den beliebtesten Konsumprodukten unserer Zeit: Das Smartphone. Im Workshop haben Schüler/innen Gelegenheit, einen Blick ins Innere des angesagten Lifestyle-Geräts zu werfen. Sie erarbeiten sich „das Leben“ eines mobilen Endgeräts – von der Rohstoffgewinnung über die Fertigung bis hin zu Import und Nutzung in Deutschland. Viele der Produktionsschritte finden unter unmenschlichen Bedingungen statt. In einem Planspiel simulieren die Teilnehmenden diese komplexen Prozesse und erkennen die Verbindung zwischen globalen Konzernen, Zulieferern, Einzelhandel und sich selbst, den Verbraucher/innen. Diese Erfahrung führt uns zu der Frage „Was kann jede/r von uns tun, um Handys oder Smartphones möglichst fair und nachhaltig zu nutzen?“
Willy-Brandt-Platz 5 69115 Heidelberg
Die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien wird diesen Sommer viele Kinder und Jugendliche in ihren Bann ziehen. Der Workshop greift diese Fußballbegeisterung auf und stellt Fragen, die beim Mitfiebern um den sportlichen Erfolg oft vergessen werden: Wer produziert eigentlich die Fußbälle, Schuhe und Trikots, in denen fleißig gekickt wird? Wie leben und arbeiten diese Menschen? Können wir selbst aktiv werden für mehr Fairness? Der Workshop ist in verschiedenen Bausteinen konzipiert und kann variabel an das Zeitbudget und die Bedürfnisse der Gruppe angepasst werden.
Weltweit sind derzeit rund 45 Millionen Menschen auf der Flucht – angetrieben von politischer, religiöser, ethnischer Verfolgung oder von Armut. Doch wer sich in ein anderes Land retten kann, ist nicht unbedingt in Sicherheit. Im Workshop erfahren Schüler/innen, was Menschenrechtsarbeit für „Flüchtlinge und Asyl“ konkret bedeutet. Vertreter/innen von Amnesty International führen durch Clips und Kurzvortrag in die Thematik ein und stellen ihre Arbeit vor. Hinter der Kernfrage des Workshops „Wer darf nach Europa?“ stecken komplexe Zusammenhänge, die durch interaktive Rollenspiele veranschaulicht werden. In Anlehnung an aktuelle Fälle erarbeiten die Schüler/innen schließlich, in welcher Situation Opfer von Menschenrechtsverletzungen stecken. Gleichzeitig lernen sie Möglichkeiten kennen, wie man betroffenen Menschen helfen kann.
„Film ab“ heißt es im Globalisierungskino! Das Format nutzt die Eindrücklichkeit des Mediums Film, um Schüler/innen dabei zu unterstützen, ihren Blick für die Bedingungen und Herausforderungen unserer globalisierten Welt zu schärfen. Mit ausgewählten Dokumentationen und einem Spielfilm tauchen wir in einen der folgenden Themenbereiche ein: - Kakaoproduktion („Schmutzige Schokolade“) - Lebensmittelproduktion („We Feed the World“) - Flucht nach Europa („Die Farbe des Ozeans“ oder „Festung Europa“) Im Anschluss an die Filmschau haben die Schüler/innen die Möglichkeit, ihre gesammelten Eindrücke zu reflektieren: Fachleute von FIAN International, dem Asylarbeitskreis und dem Eine-Welt-Zentrum stehen für Fragen zur Verfügung – sie bringen jede Menge Hintergrundwissen mit und freuen sich auf eine spannende Diskussion!
Bei diesem Stadtrundgang begeben sich die Schüler/innen auf eine kolonialgeschichtliche Spurensuche durch Heidelberg: An ausgewählten Stationen erfahren sie, was hinter dem scheinbar historischen Begriff „Kolonialismus“ steckt: Was bedeutet er konkret? Wo fand er statt? Und warum spielt er noch heute eine Rolle? Neben der Dimension des Handels mit „Kolonialwaren“ thematisiert der Stadtrundgang auch Weltbilder und Stereotype. Die Teilnehmenden lernen, inwiefern die Denkmuster „von damals“ bis heute nachwirken und wie solch machtvolles Wissen produziert wird. Abstrakte Denkmuster werden in diesem spannenden Rundgang greifbar!
1094 Tiere verzehrt ein Mensch in Deutschland durchschnittlich im Leben. Besonders beliebt ist mageres Fleisch, wie z.B. Hühnerbrustfilet. Um diesen Hunger zu stillen, werden die Tiere in Unmengen gezüchtet. Im Workshop beschäftigen wir uns mit den Voraussetzungen und Konsequenzen der massenhaften Fleischproduktion. Wo kommen die Futtermittel für die Masttiere her? Wie geht es den Tieren in der Mästerei? Und was passiert eigentlich mit den unbeliebten Teilen, die in Deutschland schlecht verkäuflich sind? Die Schüler/innen setzen sich beim Erarbeiten dieser Fragen mit aktuellen Problemen der Weltpolitik auseinander: Handelsbeziehungen, Ernährungssouveränität und die Frage nach dem „Wie viel ist genug?“ bilden dabei das Spannungsfeld. Alternativen zu Schnitzel und Co besprechen wir nicht nur – wir verkosten sie auch!
Globalisierung bedeutet, dass die Welt zusammenwächst – Stereotype, Vorurteile und Diskriminierung sind da nicht hilfreich. Im Workshop reflektieren Schüler/innen über die Bedeutung von Kultur und verstehen die Tragweite von Begriffen wie Ethnozentrismus, Vorurteil und Rassismus. Mit verschiedenen Methoden stärken wir unser Bewusstsein für die Frage, wer wir sind und inwiefern wir uns von „den anderen“ unterscheiden: Welche Bilder haben wir eigentlich im Kopf, wenn wir von „den anderen“ sprechen? Wie sind diese Bilder entstanden? Und welche Macht haben sie in unserer Gesellschaft und weltweit? Ziel ist es, die eigenen Denkmuster besser zu verstehen und Elemente interkultureller Kommunikation zu erproben, die für ein friedliches gesellschaftliches Zusammenleben von Bedeutung sind.