Schulpartnerschaften

 

Durch eine Schulpartnerschaft mit einer Schule aus einem Land des Südens wird Globales Lernen für Kinder und Jugendliche besonders anschaulich, spannend und lebensnah. Deshalb ist ein wesentlicher Baustein unserer Arbeit, internationale und interkulturelle Kontakte mit Partner*innen aus den Ländern des Südens möglich zu machen, durch die das Lernen über globale Zusammenhänge und in globalen Beziehungen stattfinden kann.

Wir haben Ihnen hier eine Liste an Schulen aufgeführt, die bereits seit Jahren erfolgreiche Schulpartnerschaften pflegen und deren Austausch für beide Seiten eine Möglichkeit bietet, durch den Kontakt der Schüler*innen - aber auch der Lehrer*innen - Freundschaften zu schließen, gemeinsame Projekte zu veranstalten und von den jeweils anderen Perspektiven zu profitieren.

 

Gerne untertützt und berät Sie zu diesem Thema:

 

Herr Kafalo Sekongo

EPIZ Reutlingen

Eine-Welt-Fachpromotor

Internationale Bildungspartnerschaften

kafalo.sekongo@epiz.de.

Stromberg-Gymnasium, Vaihingen/EnzCentre Scolaire Protestant Adjégounlè, Porto Novo, Benin

Die Partnerschaft besteht seit dem Jahr 2012 und wurde damals durch das EPIZ vermittelt. Seither gab es 6 Begegnungen, jeweils 3 in Vahingen und 3 in Benin. Die Schulpartnerschaft gewann u.a. für das gemeinsame Projekt „Für die Tonne –Müll ein Perspektivwechsel“ 2016 den 1. Platz des „Eine Welt Preis“ der SEZ.

Die Partnerschaft besteht seit dem Jahr 2012 und wurde damals durch das EPIZ vermittelt. Seither gab es 6 Begegnungen, jeweils 3 in Vahingen und 3 in Benin. Die Schulpartnerschaft gewann u.a. für das gemeinsame Projekt „Für die Tonne –Müll ein Perspektivwechsel“ 2016 den 1. Platz des „Eine Welt Preis“ der SEZ.

Berichte über die Treffen und weitere Informationen sind unter http://www.stromberg-gymnasium.de/?tag=benin zu finden.

Ansprechpartnerin am Stromberggymnasium ist Frau Nora Oehmichen Oehmichen(at)stromberg-gymnasium.de

Stromberg-Gymnasium:

Centre Scolaire Protestant Adjégounlè:

Johannes-Kepler-Gymnasium, ReutlingenLycée Municipal Djibo Sounkalo, Bouaké, Elfenbeinküste

Die Partnerschaft besteht seit dem Jahr 2011 und wurde damals durch das EPIZ vermittelt. Seither gab es mehrere Begegnungen, Die Partnerschaft steht im Kontext der Städtepartnerschaft zwischen Reutlingen und Bouake.

Ansprechpartnerin am Keplergymnasium ist Frau Ursula Dietsche: E-Mail

Johannes-Kepler-Gymnasium:

Lycée Municipal Djibo Sounkalo:

Johann-Vanotti-Gymnasium, EhingenForeign Language School, Nanjing, China

Die Partnerschaft zwischen unserer Schule und der Nanjing Foreign Language School (NFLS) besteht seit September 2006.


Die Schul-Partnerschaft steht auf zwei Säulen:

  • Die erste Säule ist der "normale Schüleraustausch", bei dem deutsche Schüler für ca. zwei Wochen Nanjing besuchen. Im Gegenzug kommen chinesische Schüler für ca. 7-8 Wochen nach Ehingen (März, April). Sie sind jeweils in deutschen Gastfamilien untergebracht. Von unserer Schule waren bislang fünf Mal Schülergruppen für ca. zwei Wochen zu Besuch in Nanjing. Sie wohnen meistens bei chinesischen Gastfamilien oder im Schülerwohnheim der NFLS. Vorgesehen ist jeweils ein Besuch pro Schuljahr. Der letzte hat vom 12.- 23.10.2010 im Zusammenhang mit einem Besuch der Expo in Shanghai stattgefunden. Dort präsentierten wir unsere Partnerschaft mit Schülern der NFLS während des Baden-Württemberg-Tages als kulturellen Beitrag beim sogenannten "Ministerprogramm".
  • Die zweite Säule ist der längerfristige Aufenthalt chinesischer Jugendlicher in Ehingen. Schüler der NFLS haben die Möglichkeit, während eines Aufenthaltes von drei Jahren an unserem Gymnasium das deutsche Abitur zu erwerben. 2008 haben die ersten Chinesen bei uns erfolgreich die deutsche Abiturprüfung absolviert.

Partnerschaftsbeauftragte am JVG ist Frau Wohlhüter. Sie ist für die Durchführung und Organisation zuständig sowie für die Betreuung der chinesischen Gastschüler und der Fremdsprachenassistentin.

  • Der chinesische Fremdsprachenunterricht an unserer Schule erhält wesentliche Impulse durch die Partnerschaft. 2005 wurde am JVG eine Chinesisch-AG eingerichtet, geleitet von Frau Wang-Stehle. Seit dem Schuljahr 2009/10 wird Chinesisch regulär als dritte Fremdsprache ab Klasse 8 angeboten. Unterstützt wird der Unterricht seit zwei Jahren durch eine chinesische Fremdsprachassistentin.


Durch die Partnerschaft mit Nanjing wird ein wesentlicher Beitrag zu den in unserem Leitbild formulierten Zielen von Toleranz und Völkerverständigung geleistet. Die chinesischen Gastschüler - vor allem diejenigen, die hier das Abitur ablegen wollen – bekommen neben einer qualifizierten fachlichen Ausbildung die Möglichkeit, sich intensiv mit dem westlichen Kulturkreis

Weitere Informationen finden sie hier.

Johann-Vanotti-Gymnasium:

Foreign Language School:

Leipniz- Gymnasium, Stuttgart FeuerbachSchule Nummer 4, Samara, Rußland

Aufbau der Schulpartnerschaft

Im Zusammenhang mit den zahlreichen Aktivitäten, die die Stadt Stuttgart im Rahmen ihrer Städtepartnerschaft mit Samara durchführt, ist in den Jahren 2006 und 2007 an unserer Schule der Wunsch laut geworden, durch die Etablierung einer Schulpartnerschaft mit einer Samarer Schule an diesen Aktivitäten teilzunehmen. Eine russische Partnerschule in Samara ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern einen faszinierenden Einblick in das „ursprüngliche“ Russland am Rande Europas, bietet aber aufgrund der geografischen Lage gleichzeitig zusätzlich die Chance, bei der An- oder Abreise eine Stippvisite im geschäftigen Moskau zu machen und die größte Metropole Europas aus erster Hand zu erleben. 

Der konkrete Anlass für eine erste Kontaktaufnahme mit einer geeigneten Schule war im Jahr 2007 durch das 15-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Stuttgart und Samara gegeben. Die Gründung der neuen Schulpartnerschaft mit der Schule Nr. 44  (heute Gymnasium Nr. 4) wurde bei einem Besuch einer kleinen Delegation von Lehrkräften und Schülerinnen aus dem Leibniz-Gymnasium in Samara im Oktober 2007 vollzogen. Während des Aufenthalts in der Stadt an der Wolga wurden zudem die grundsätzlichen Weichenstellungen für einen ersten projektorientierten Schüleraustausch zwischen den Schulen vorgenommen. Einen Gegenbesuch einer Schuldelegation aus Samara am Leibniz-Gymnasium fand einige Monate später im Mai 2008 statt. Bei diesem Treffen wurden die letzten Fragen zum bevorstehenden Schülerprojekt geklärt, das für Juli 2008 (Begegnung in Stuttgart) und September/Oktober 2008 (Begegnung in Samara) geplant war.

 

Schüleraustausch mit dem Gymnasium Nr. 4

Das Leibniz-Gymnasium führt alle zwei Jahre einen projektorientierten Schüleraustausch mit dem Gymnasium Nr. 4 in Samara durch. Neben diesen regulären Schülerbegegnungsmaßnahmen gibt es immer wieder außerordentliche Projekte mit der Partnerschule, die häufig auch Schülerinnen und Schülern ohne Russischkenntnisse offen stehen.

Lehrerprojekt: Lehrkräfte des Leibniz-Gymnasiums unterrichten in Samara

Obgleich der Schüleraustausch zwischen den beiden Schulen das Herzstück der Partnerschaft ausmacht, besteht diese aus wesentlich mehr. Außergewöhnlich wohl nicht nur in Baden-Württemberg sind die Lehrerprojekte zwischen den Schulen: Da am Gymnasium Nr. 4 Deutsch als erste Fremdsprache ab der ersten Klasse unterrichtet wird, entstand in Samara die Idee, ausgewählten Klassen in einem Projekt bilingualen Unterricht (also Sachunterricht auf Deutsch) von deutschsprachigen Lehrkräften anzubieten. Hierzu luden das Gymnasium Nr. 4 und das Goethe-Institut im Jahr 2008 erstmals Lehrkräfte des Leibniz-Gymnasiums zu einem einwöchigen Arbeitsbesuch nach Russland ein. Die Erfahrungen der Zusammenarbeit waren für beide Seiten so positiv, dass das Projekt drei Jahre später eine Neuauflage erfuhr. Wir hoffen sehr, dass sich auch in Zukunft die finanziellen Mittel für die Fortsetzung dieses pädagogischen Erfahrungsaustausches finden lassen.

 

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Leipniz- Gymnasium:

Schule Nummer 4:

Hellenstein Gymnasium, HeidenheimDPS Navi, Mumbai, Indien

Die Delhi Public School (DPS) Navi Mumbai in Indien und das HG pflegen seit 2009 eine Partnerschaft. Im zweijährigen Rhythmus findet ein Schüleraustausch für die Klassen 9, 10 und die Kursstufe 1 statt, der die Heidenheimer SchülerInnen im Herbst zunächst für drei Wochen nach Mumbai führt. Dort leben sie in Gastfamilien, besuchen den Schulunterricht an der DPS und arbeiten an einem gemeinsamen Projekt. Im Frühjahr des folgenden Jahres kommen die indischen SchülerInnen für drei Wochen an das HG.

Der projektorientierte Indienaustausch wurde bereits mehrfach als Best-Practice-Beispiel zum globalen und interkulturellen Lernen (u. A. 1. Platz bei Projektwettbewerb des PAD 2015), als Leistungsträger der Region Ostwürttemberg und bereits zweimal im Rahmen desentwicklungspolitischen Schulwettbewerbs des Bundespräsidenten in Berlin ausgezeichnet! Aus dem Pojekt 2014/15 entstand unsere erfolgreiche Schülerfirma Global Players S-GbR, die den 2. Platz beim Würth Bildungspreis 2016 belegt hat. Das bestätigt, welche besonderen Möglichkeiten den SchülerInnen durch die aktive Teilnahme am Austausch und den damit verbundenen interkulturellen Projekten am HG geboten werden!

Warum Indien? - Unsere Leitgedanken:

Während globale Unternehmen in Heidenheim schon seit geraumer Zeit wichtige Kooperationen mit dem indischen Subkontinent aufbauen und pflegen, stellt eine Schulpartnerschaft eine ganz neue Herausforderung dar. Dabei ist die Idee einen interkulturellen Austausch mit Indien zu initiieren keine exotische Phantasie des HG, sondern ein Konzept, das im Rahmen der sich verändernden globalen Verhältnisse von den Goethe Instituten, dem Pädagogischem Austauschdienst und dem Außwärtigem Amt gefördert und betreut wird.

In der Konfrontation mit kulturellen Unterschieden und globalen Herausforderungen liegen die einzigartigen Besonderheiten des Schüleraustausches mit Indien. Die Erkenntnis der Relativität aller Lebensentwürfe regt nachhaltig zum Perspektivenwechsel und Überdenken des eigenen Standpunkts an. Den SchülerInnen werden authentische Erfahrungen in der globalisierten Einen Welt geboten, die prägen und den Weg hin zum verantwortungsvollen Weltbürger öffnen. Der konstruktive Umgang mit Fremderfahrung ermöglicht Selbsterfahrung. Damit werden Interkulturalität, globales Lernen und Persönlichkeitsentwicklung zu unseren pädagogischen Leitmotiven.

Informationen über unsere indische Partnerschule: http://www.dpsnavimumbai.org/

Weitere Informationen finden Sie hier.

Hellenstein Gymnasium:

DPS Navi:

Philipp-Matthäus- Hahn-Schule, NürtingenEcole Professionnelle de Wamba-Luadi - Menuiserie & Charpenterie, Wamba Luadi, Kongo

Die Republik Kongo hat in den vergangenen Jahren hauptsächlich durch grausame Bürgerkriege im Nordosten des Landes Aufmerksamkeit erlangt. Die Kwango-Region - dort liegt unsere Partnerschule - war davon nicht direkt betroffen. Zur Zeit finden wieder Auseinandersetzungen statt. Das staatliche Schulsystem liegt völlig darnieder. Dank der Unterstützung aus Nürtingen konnte der Schulbetrieb in Wamba-Luadi ständig aufrecht erhalten werden. Die Wahlen 2006 haben keine Besserung gebracht.

Finanzierung

In allen Abteilungen der PMHS Nürtingen stellen die Schüler und Schülerinnen Produkte her, die u.a. auf dem Weihnachtsmarkt der Stadt verkauft werden. Besondere Bedeutung haben die Produkte aus unserer Schreinerwerkstatt. Außerdem werden für andere Schulen oder öffentliche Einrichtungen Pavillons hergestellt und aufgebaut. Hinzu kommt eine Tombola, mit der Werbegeschenke von Firmen verlost werden. Das Projekt wird aber auch durch Zuwendungen des Wirtschaftsministeriums unterstützt. Auch Spenden von Privatpersonen oder Firmen tragen zur Finanzierung bei. Ein Teil der Werkzeuge für die afrikanischen Schüler wird in der PMHS gefertigt.

Organisationen des Projekts

Die Philipp-Matthäus-Hahn-Schule unterstützt seit 1983 die Handwerkerschule und das Krankenhaus in WambaLuadi. Das Dorf Wamba-Luadi gehört zur Demokratischen Republik Kongo; es liegt in der Kwango-Region an der Grenze zu Angola. Diese Hilfe der PMHS findet nun seit mehr als 25 Jahren in einer engen Zusammenarbeit mit der Basler Organisation "mission 21" statt. "mission 21" betreut die evangelische Kirche im Kwango und bezahlt die Gehälter der Lehrer sowie den Export der Werkzeugsätze. Unterstützt wird auch die Metallwerkstatt am Ort. Außerdem wird ein in Wamba-Luadi angesiedeltes Wiederaufforstungsprojekt finanziert

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Philipp-Matthäus- Hahn-Schule:

Ecole Professionnelle de Wamba-Luadi - Menuiserie & Charpenterie:

Käthe Kollwitz Schule, BruchsalMmalesiba High School, Limpopo, Südafrika

In der Limpopo-Provinz in Südafrika leben Schwarze unter sich, vergessen von der weißen Bevölkerung. Es war deshalb für uns sehr wichtig, Kontakte zwischen schwarzen südafrikanischen Schülerinnen und Schülern und weißen jungen Menschen herzustellen. Unsere Schüler beschäftigen sich in der Vorbereitung auf die Reise mit den Lebensbedingungen der Menschen in Südafrika und mit der menschenverachtenden Apartheid, die die Bevölkerung über Jahrzehnte geprägt hat und die immer noch nachwirkt.
Seit den Sommerferien 2000 führen wir diese Schülerbegegnungen – initiiert von Oberstudienrat Hans Trost - durch, immer mit Schülern der Eingangsstufe (Klasse 11) des Biotechnologischen und Ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums. So bleiben nach der Reise noch 2 Jahre Zeit, um bei vielen Gelegenheiten in der Schule die gemachten Erfahrungen weitergeben zu können.
Jedes Jahr reisen 8 “Käthianer” in den letzten beiden Wochen der Sommerferien und der ersten Schulwoche im neuen Schuljahr zusammen mit 2 Lehrern nach Südafrika. Dort nehmen sie in einer afrikanischen High-School eine Woche lang am Unterricht teil.

Bei den Reisen machen unsere Schüler ungewöhnliche Lernerfahrungen: als Weiße unter Schwarzen, als Reiche unter Armen, als Teil einer „Erlebnisgesellschaft“ unter der afrikanischen Landbevölkerung.
Wir leben dort unter einfachen Bedingungen in der Olifants-River-Mission, wo wir an zwei Wochenenden die Möglichkeit zu einer intensiven Begegnung miteinander haben. Am ersten Wochenende besuchen uns Jugendliche aus der Schule, am zweiten Wochenende kommen Jugendliche aus den umliegenden Kirchengemeinden.

Zahlreiche Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung, wie z.B. der Besuch des Krüger-Nationalparks, eines nahegelegenen Krankenhauses, von Kindergärten und Entwicklungsprojekten geben den Schülerinnen und Schülern einen weiteren Einblick in die zahlreichen Facetten dieses interessanten Landes und die Lebensweise seiner Bevölkerung.

 

Mehr Informationen finden Sie hier.

Käthe Kollwitz Schule:

Mmalesiba High School:

Hohentwiel-Gewerbeschule, SingenNVTDC Bandung, Bandung, Indonesien

Die Partnerschaft zwischen NVTDC Bandung in Indonesien und der Hohentwiel-Gewerbeschule Singen besteht seit dem Jahre 1994. In dieser Zeit ist es trotz der großen Entfernung zwischen Indonesien und Deutschland zu 34 Begegnungen gekommen, in deren Verlauf die Hohentwiel-Gewerbeschule dem NVTDC auf einigen Gebieten mit ihrem Knowhow beratend und unterstützend zur Seite stehen konnte.

Vier Elemente prägten die partnerschaftliche Zusammenarbeit in den zwanzig Jahren; im Wesentlichen:

•    Praktika, teilweise über mehrere Monate, von Lehrern aus Bandung an der HGS in Singen
•    Kurzzeitexperteneinsätze von Kollegen der HGS in Bandung
•    Erfahrungsaustausch und Beratung im Bereich des Schulmanagements
•    Einführung von neuen Bildungsinhalten und Bildungsgängen in Bandung. Dabei war die Einrichtung einer KFZ-Meisterausbildung der Höhepunkt. In diesem Zusammenhang besuchten vier Kollegen aus Bandung ein Jahr lang die KFZ-Meisterschule der HGS.

Aufgrund der großen Entfernung und der damit verbundenen hohen Reisekosten kam leider fast kein Kontakt zwischen Schülern zustande, ein Hauptbestandteil der anderen Schulpartnerschaften der HGS. Nicht einfach war der häufige Wechsel der Schulleitung in Bandung.

Hohentwiel-Gewerbeschule:

NVTDC Bandung:

Gewerbeschule, MetzingenCeylon-German-Technical Training Institute, Moratuwa, Sri Lanka

Entstehung der Partnerschaft

"Die Gewerbliche Schule Metzingen ist 1985 als erste berufliche Schule in Baden-Württemberg eine Partnerschaft mit einer beruflichen Schule in einem Entwicklungsland eingegangen. Mit dieser bis heute bestehenden Partnerschaft ist es der Gewerblichen Schule Metzingen in vorbildlicher Weise gelungen, wichtige Erfahrungen auszutauschen und Impulse für die eigene Arbeit zu erhalten."

Mit diesen Worten eröffnete Kultusstaatssekretär Rudolf Köberle am 9. Februar 1994 die Wanderausstellung "Eine Welt - gemeinsames Risiko, gemeinsame Chance" in der Gewerblichen Schule und würdigte das Engagement der Schule als Pionierleistung im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit: "Gerade Schulpartnerschaften mit Entwicklungsländern zielen auf die Förderung der schulischen Entwicklung, die stärkere Ausprägung einer Solidarität der Partnerländer und auf die Förderung der kulturellen und völkerverbindenden Beziehungen".

Ausgangspunkt der Partnerschaft mit dem Ceylon-German Technical Training Institute (CGTTI) war ein Projekt der deutschen Entwicklungshilfe, an dem der spätere Schulleiter der Gewerblichen Schule Metzingen, Roland Kilgus, von 1970 bis 1976, zunächst als Theorielehrer und stellvertretender Projektleiter und ab 1973 als deutscher Projektleiter beteiligt war.

Die seit 1976 immer wieder ins Gespräch gebrachte Schulpartnerschaft hatte erst dann eine Chance, als der letzte deutsche Berater im Jahre 1984 abgezogen wurde. Hilfestellung kam vom Land Baden-Württemberg, wo man die vorgebrachten Zielvorstellungen unterstütze. Durch diese Partnerschaft sollte erreicht werden, dass durch direkte Kontakte der Schulen neue technische Entwicklungen auf dem Kfz-Sektor sowie auf dem Gebiet der Steuerungstechnik den Lehrkräften des CGTTI vermittelt werden. Dies war möglich durch Beantwortung von Fragen, Zusendung von technischen Informationsschriften, Lehrplänen, Fachbüchern etc. Besonders bewährt hat sich die Gewährung von dreiwöchigen Stipendien von jeweils zwei srilankischen Lehrern in Metzingen sowie die Durchführung von ca. zweiwöchigen Lehrerfortbildungs-Seminaren in Moratuwa durch mehrere Metzinger Lehrkräfte.

Außer Kfz-Mechanikern werden auch Kfz-Elektriker, Elektroinstallateure, Elektromechaniker, Schweißer, Schlosser und Zerspanungsmechaniker am CGTTI ausgebildet. Die Ausbildungszeit beträgt vier Jahre und schließt mit einer Abschlussprüfung ab, die etwa der deutschen Facharbeiterprüfung entspricht. Zur Zeit werden über 900 Vollzeitschüler am CGTTI unterrichtet.

Das Ceylon-German Technical Training Institute wurde als zentrale Ausbildungsstätte für Facharbeiter innerhalb der staatlichen Omnibusgesellschaft "Sri Lanka Central Transport Board" (SLCTB), die über dreißig Jahre lang das dominierende öffentliche Verkehrsunternehmen war und den größten Teil des Personenverkehrs auf der Insel durchführte, konzipiert. Durch die weitgehende Reprivatisierung des Omnibusverkehrs hat sich in den letzten Jahren die Lage gewandelt. Viele private Kleinunternehmer konkurrieren jetzt miteinander. Durch diese Veränderungen ist die Schulträgerschaft unsicher geworden, das CGTTI hat Finanzsorgen, die es durch produktive Reparaturarbeiten und Teilzeitkurse auszugleichen versucht.
Sichtbares Zeichen der engen Beziehungen zwischen dem CGTTI und der Gewerblichen Schule Metzingen ist eine lebendige Partnerschaft und eine starke Identifikation mit den Problemen einer Ausbildungsstätte in einem Land der Dritten Welt. Regelmäßig werden Berufsschullehrer aus Sri Lanka entweder in Metzingen fortgebildet, oder die Metzinger Lehrer bilden die einheimischen Kräfte an Ort und Stelle durch ein mehrwöchiges Seminar aus.

Die Schulpartnerschaft wird vom Ministerium für Kultus und Sport finanziell unterstützt. Neben Geräten, Lehrmitteln und Fachliteratur werden auch Reisekosten für die srilankischen und deutschen Lehrkräfte finanziert. Die gesamten Fortbildungsveranstaltungen werden ehrenamtlich und zum überwiegenden Teil während der Schulferien durchgeführt

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Gewerbeschule:

Ceylon-German-Technical Training Institute:

Hubert-Sternberg-Berufsschule, WieslochBerufsschule Jiangsu Taicang Secondary Vocational School, Taicang, China

Taicang, mit nahezu einer Million Einwohnern liegt in der Provinz Jiangsu etwa 60 km NW von Shanghai und wird als deutsche Stadt bezeichnet.
Die gut entwickelte Infrastruktur sowie die günstige Lage im Jangtse-Delta locken Investoren aus der ganzen Welt. Das erste Werk in Taicang baute die Schramberger Firma Kern-Liebers im Jahre 1993. Inzwischen haben sich etwa 150 namhafte deutsche Unternehmen in Taicang niedergelassen.

Um dem enormen Bedarf an Fachkräften gerecht zu werden, beschloss im Jahre 2001 das Land Baden-Württemberg und China die deutsche, duale Berufsausbildung, d.h. die Zusammenarbeit von Schule und Betrieb, einzuführen.

Am 1. September 2001 wurde durch dre Zusammenarbeit der Wirtschaftsorganisation TEDA, der Berufsschule Jiangsu Taicang Secondary Vocational School, Kern-Liebers und Dübelhersteller Fischer das erste deutsche Ausbildungszentrum DAWT (Deutsches Ausbildungszentrum für Werkzeugmechaniker Taicang) gegründet. Mit Unterstützung des Senior-Beraters Peter von Westernhagen und dem Ausbildungsleiter Yang Weiguo, hat das DAWT inzwischen das berufliche Ausbildungsniveau in Taicang wesentlich verbessert und dadurch die Entwicklung und das Wachstum der deutschen Unternehmen sehr erfolgreich unterstützt. Die Berufliche Ausbildung durch das DAWT und der Berufsschule wird als Vorbild für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Schulen angesehen. Inzwischen haben sich viele Zentren mit dualer Ausbildung in ganz China gebildet, da die fachlich qualifizierten jungen Leute bei den deutschen Firmen sehr begehrt sind.

Die Jiangsu Taicang Secondary Vocational Education Center (JTVEC) wurde im Jahre 1984 gegründet und gehört zu den wichtigsten und einflussreichsten Vorzeigeschulen in China. In den verschiedenen Schularten werden insgesamt 3500 Schüler von 170 Lehrern unterrichtet. Mit Abteilungen für Metalltechnik, Elektrotechnik, Informatik, Fahrzeugtechnik und Wirtschaft und Handel hat sie ein ähnliches Ausbildungsprofil wie die Hubert-Sternberg-Schule. In den letzten Jahren arbeitet die Schule verstärkt mit verschiedenen Partnern zusammen. Als erste Berufsschule in China hat sie mit der AHK-Shanghai (entspricht der deutschen Industrie und Handelskammer) die berufliche Qualifikation der Meisterausbildung hervorgebracht. In Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen wurden Kooperationen zur gemeinsamen Beschulung im dualen System geschlossen und in einigen Schulfächern umgesetzt. Inzwischen hat die Schule schon zahlreiche Facharbeiter und Manager für die deutschen Firmen in Taicang ausgebildet um der ständigen Nachfrage nach qualifizierten Facharbeitern gerecht zu werden.

 

Mehr Informationen finden Sie hier.

Hubert-Sternberg-Berufsschule:

Berufsschule Jiangsu Taicang Secondary Vocational School:

Gottlieb Daimler Gymnasium, StuttgartColégio Cruzeiro, Rio de Jainero, Brasilien

Der Schüleraustausch mit Brasilien blickt auf eine fast 30-jährige Tradition zurück und wird alle zwei Jahre für Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 und der Jahrgangsstufe 1 angeboten - in Kooperation mit dem Verein zur  Förderung von Schulpartnerschaften zwischen BW und Brasilien,dem namhafte Firmen und weitere Schulen aus der Region angehören.

Die deutschen Schüler gehen im Sommer für 6 Wochen nach Brasilien, die Brasilianer kommen kurz vor Weihnachten für 6 Wochen nach Deutschland. Neben dem Schulbesuch stehen natürlich immer viele Highlights auf dem Programm: Firmenbesichtigungen, ein Besuch an der Copacabana, die Wasserfälle von Iguacu, in Deutschland eine Reise nach Berlin...

 

Mehr Informationen finden Sie hier.

Gottlieb Daimler Gymnasium:

Colégio Cruzeiro:

Kerschensteinerschule, StuttgartEcole Polyvalente Carolus Magnus EPCM, Bujumbura, Burundi

Die Kontakte zwischen den beiden Schulen reichen bis ins Jahr 2006 zurück. Die Hilfsorganisation  Fondation Stamm war zu diesem Zeitpunkt in den Vorplanungen für die Eröffnung einer Fachschule für Pharmazeutische Assistent*innen, ein bislang einmaliger Ausbildungsweg in Burundi.

Bei der Erstellung des Ausbildungsrahmenplans sowie der Planung des Ausbildungslabors wirkte die Kerschensteinerschule, die auf eine langjährige Erfahrung bei der PTA-Ausbildung zurückgreifen kann, beratend mit.

Zeitgleich mit dem Schulstart der PTA in Burundi wurde im Jahr 2008 die Projektpartnerschaft zwischen der Kerschensteinerschule und der PTA-Fachschule der EPCM begründet.
An unserer Schule gibt es seither eine SchülerInnen-LehrerInnen-AG Burundi, die mit ihren Projekten und Aktivitäten die Partnerschule unterstützt und sich mit den Lebensverhältnissen in Burundi befasst. Beispielsweise veranstalten unsere PTA-SchülerInnen mehrmals im Schuljahr mit großem Engagement Kuchenbasare und unterstützen mit dem Erlös burundische PTA-Schüler mit Stipendien oder verschicken Päckchen mit Schulutensilien für die SchülerInnen in Burundi.

Mitarbeiter der Fondation Stamm sind regelmäßig zu Besuch in Feuerbach, um über die aktuelle Situation vor Ort berichten.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Kerschensteinerschule:

Ecole Polyvalente Carolus Magnus EPCM:

Gymnasium Renningen, RenningenLycée Nelson Mandela, Ouagadougou, Burkina Faso

Partnerschaft mit dem Lycée Nelson Mandela Ouagadougou

Unsere Partnerschule in Burkina Faso

Das Lycée Nelson Mandela ist eine Ganztagesschule nach französischem Modell, bestehend aus Collège und Lycée. Die Schule liegt mitten in Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos. Die ca. 2500 Schülerinnen und Schüler werden von ca. 120 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Ab der „Seconde“ (diese entspricht der 10. Klasse in Deutschland im G8-Zug) wird das Wahlpflichtfach Deutsch angeboten.

Die Klassenstärke liegt bei 80 bis 100 Schülern und die Lernmittel sind in der Regel so knapp, dass nicht jeder Schüler ein Buch zur Verfügung hat. Oft teilen sich zwei bis drei Schüler pro Schulbank ein Exemplar. Zudem gibt es kaum Kopien, d.h. so gut wie keine Arbeitsblätter, sondern nur Tafelaufschriebe oder Heftdiktate.

Die Schule hat eine Mensa, in der die Schüler in der Mittagspause essen können. Ein Abonnement kostet im Monat ungefähr drei Euro. Der Weg zur Schule kann bis zu acht Kilometer weit sein. Manche legen diesen Weg zu Fuß zurück, die meisten kommen allerdings mit dem Fahrrad, einige auch mit dem Mofa zur Schule. Die Schulgebühren betragen zwischen 22 und 50 Euro pro Jahr, hinzu kommen die Kosten für die verpflichtende Schuluniform.

Die Partnerschaft zwischen dem Gymnasium Renningen und dem Lycée Nelson Mandela

In Anknüpfung an die Begegnungen zwischen dem Gymnasium Renningen und dem Lycée Nelson Mandela, die 2012 im

Rahmen des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Denkwerkprojekt "Wo ist Afrika" stattfanden, führen wir die Zusammenarbeit unserer beiden Schulen seit dem Schuljahr 2013/14 in AG-Form weiter.  Die Renninger Schülerinnen und Schüler der Afrika-AG stehen über Email mit ihren burkinischen Partnerschülerinnen und -schülern des „Club allemand“ in regem Kontakt. Auf diesem Weg tauschen sie auch die Ergebnisse der AG-Sitzungen aus, deren Basis ein gemeinsam vereinbartes landeskundliches Programm ist.  Dieses wurde u.a. im Partnerschaftsvertrag festgelegt, der im Frühjahr 2014 an beiden Schulen von den Schulleitern und den betroffenen Lehrkräften unterzeichnet wurde.

Neben der AG-Arbeit finden an unserer Schule regelmäßig Aktionen zugunsten des Lycée Nelson Mandela statt, z.B. unsere Weihnachtsaktionen zur finanziellen Unterstützung der Waisenkinder und bedürftigen Schüler, damit sie das Schulgeld aufbringen und sich ein Mensa-Abo leisten können,  oder die Konzertreihe „benefizen“, deren Ertrag in den letzten Jahren zur Anschaffung von Schulbüchern und Arbeitsheften an die Fachschaft Deutsch des Lycée Nelson Mandela weitergeleitet wurde.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Gymnasium Renningen:

Lycée Nelson Mandela:

Evangelisches Heidehofgymnasium, StuttgartMon-Devior, Lome, Togo

Das Evangelische Heidehofgymnasium unterhält seit 2011 eine Partnerschaft mit der Mon-Devior Schule aus Lume, Togo.

Togo ist ein kleines Land in Westafrika mit 6,1 Millionen Einwohnern. Etwa 40% der Bevölkerung sind jünger als 15 Jahre. Die Alphabetisierungsrate beträgt 56%. Schulpflicht besteht bis zur 6. Klasse. Weniger als 1% der Bevölkerung hat einen Universitätsabschluss. 70% der Bevölkerung hat weniger als 2US$ am Tag zur Verfügung, der staatliche Mindestlohn beträgt seit 2013 monatlich 53€.

Mon-Devior ist eine allgemeinbildende Schule in Trägerschaft des Freiburger Vereins Mon Devoir e.V., die von ca. 800 Schülern in Lomés Armenviertel Agoè-Zongo besucht wird. Seit 2014 wird dort das Abitur als Abschlussprüfung angeboten. Der deutsche Träger ist als NGO anerkannt und finanziert die Gebäude, Ausrüstung, Stipendien und Maßnahmen zur Gesundheitsfürsorge, einen Trinkwasseranschluss, sowie den Anschluss an das Internet. Die Arbeit des Trägers wird zu 100% ehrenamtlich geleistet.

Evangelisches Heidehofgymnasium:

Mon-Devior:

HAP Grieshaber Gymnasium im BZN, ReutlingenDeutsche Schule, Hermansburg, Südafrika

eit dem Jahr 2005 besteht eine Schulpartnerschaft zwischen dem HAP Grieshaber Gymnasium und der Deutschen Schule Hermannsburg/Südafrika in der Provinz KwaZulu-Natal, einer Internatsschule die aus einer ehemaligen Missionsschule entstand. Hauptbestandteil dieser Schulpartnerschaft ist ein jährlicher Schüleraustausch zwischen den beiden Schulen mit etwa 21 Schülern aus den Klassen 9 und 10. Das Austauschprojekt ist an eine verpflichtende AG gekoppelt in der die Schüler auf den Aufenthalt in Südafrika vorbereitet werden, organisatorische Dinge geregelt werden und grundlegende geographische, politische, geschichtliche und kulturelle Grundkenntnisse sowie Informationen über aktuelle Entwicklungen vermittelt werden. Dazu gehört auch die Bereitschaft, an diversen Fundraising Aktivitäten auch am Wochenende mitzuarbeiten. Der jeweils 4 wöchige Besuch in Südafrika findet in der Regel vor und in den Osterferien statt. In der ersten Phase wohnen die Schüler mit ihren Partnern im Internat und nehmen am regulären Unterricht teil. Die Unterrichtssprache und die Umgangsprache auf dem Schulgelände ist in der Regel Englisch. In diversen Exkursionen lernen die Schüler Land und Leute kennen. In der zweiten Phase, die die Osterferien umfasst, halten sich die Schüler dann in den Familien ihrer Austauschpartner auf. Die Familien kommen dabei aus völlig unterschiedlichen Schichten die praktisch das gesamte Spektrum der südafrikanischen Gesellschaft abdecken und erfahren unterschiedlichste Wohn-und Lebensverhältnisse. Neben überwiegend weißen und schwarzen Familien sind dies auch gelegentlich Familien indischer Herkunft. Der Rückbesuch der Gruppe aus Südafrika erfolgt in der Regel vor und zu Beginn der Sommerferien. Auch hier nehmen die Schüler zunächst am regulären Unterricht teil und führen als Gruppe Exkursionen in der Region durch. Die Ferien verbringen die Gastschüler analog in den Familien ihrer Partner.

Da die Schüler aus Hermannsburg Deutsch als Fremdsprache lernen bietet sich hier für sie die Möglichkeit eines Aufenthaltes im deutschsprachigen Ausland zur Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse.

Ziele dieses Projektes sind neben der Möglichkeit eines Aufenthaltes im englischsprachigen Ausland und der Verbesserung der Sprachkenntnisse nicht zuletzt die Vermittlung von grundlegenden sozialen Werten wie Teamfähigkeit, Integrations- und Kontaktfähigkeit, Durchhaltevermögen und Toleranz auch gegenüber Menschen anderer Hautfarbe und fremden Kulturkreisen. Darüber hinaus wird den Schülern die Möglichkeit geboten, ein Land und eine zunächst völlig fremde Welt mit all ihren positiven Aspekten aber auch ihren zahlreichen Problemen aus der Sicht einer einheimischen Familie zu erfahren und ihren Horizont zu erweitern.

 Ein weiteres Standbein unserer Schulpartnerschaft ist die Möglichkeit, nach dem Abitur ein mehrmonatiges Praktikum an der Deutschen Schule Hermannsburg zu absolvieren, die neben der High School auch eine Grundschule und einen Kindergarten umfasst. Zu diesem Zweck gibt es jährlich 2 Praktikantenstellen die bevorzugt mit BZN Schülern besetzt werden.
Einige Schüler nutzen ihre Erfahrungen des Austausches auch dazu, später auf einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt nach Hermannsburg zu gehen und dort als Internatsschüler zumeist ein halbes Schuljahr zu verbringen. Unsere Partnerschule unterstützt solche Aufenthalte aktiv.

 

Mehr Informationen finden Sie hier.

HAP Grieshaber Gymnasium im BZN:

Deutsche Schule:

Wagenburg Gymnasium, StuttgartThe Settlers High School, Kapstadt, Südafrika

Bigband-Tournee 2016 nach Kapstadt – gefördert durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland

Bereits zum dritten Mal durfte die Bigband des WBG unter der Leitung von Philipp Hackert, verstärkt durch die Bigband des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Sillenbuch unter der Leitung von Tobias Schmid eine Tournee nach Kapstadt, Südafrika unternehmen.

Mit großen Erwartungen starteten wir am 4. Mai unsere Tour am Busbahnhof Feuerbach und fuhren mit einem Reisebus zum Frankfurter Flughafen. Die freundlichen Südafrikanerinnen am Schalter von South African Airways waren wegen unserer Instrumente sehr großzügig, sodass wir schnell einchecken konnten und einen ruhigen und luxuriösen Nachtflug nach Johannesburg genießen durften. Dort funktionierte das Umsteigen in eine kleinere Maschine reibungslos und gegen Mittag landeten wir schließlich in Kapstadt, der „Mother City“ von Südafrika! Mit großen Augen saugten unsere Schüler ihre ersten Eindrücke auf der kurzen Busfahrt an unsere Austauschschule in sich auf!

Wie immer wurden wir sowohl an der „The Settlers“ als auch in den südafrikanischen Familien mit großer Herzlichkeit empfangen! Wir spürten sofort, dass wir gern gesehene Gäste sind und dass sich jeder die allergrößte Mühe gibt, damit es uns an nichts fehlt. Nach unserem ersten südafrikanischen Schultag in den Klassen unserer Austauschpartner standen die ersten Tage dann ganz unter dem Motto „Jazz“ und wir besuchten große Townships wie Kayelitsha oder Bellville South und spielten für die Schüler dort unsere Bigbandmusik. Die jungen Zuhörer gingen toll mit und bedankten sich bei uns durch teilweise frenetischen Applaus und eine super Partystimmung, die sich schnell auch auf das Spiel der Band übertrug. Im Anschluss an die Konzerte besuchten wir zusammen mit südafrikanischen Schülern ihre Wohngegenden und erlebten so die Probleme, die durch Armut entstehen können, hautnah. Diese Erfahrungen wurden noch durch einige professionelle Führungen vertieft, bei denen wir viele Fakten zum Leben in den Townships auf Spaziergängen nahegebracht bekamen. Da diese Frage oft gestellt wird: ja, es war total sicher, sich als Gruppe durch die Townships zu bewegen und die Menschen dort waren sehr freundlich, herzlich und interessiert an unserer Gruppe.

Neben unseren Konzerten absolvierten wir auch ein umfassendes Touristenprogramm mit dem Besuch der Gefängnisinsel Robben Island, einer Stadtführung mit dem Thema „Sklaverei“ und „Apartheid“, einer Fahrt auf den Tafelberg und einem Ausflug in die Weinanbaugebiete rund um die schöne Universitätsstadt Stellenbosch. An den Wochenenden unternahmen die Familien mit ihren deutschen Gästen ebenfalls zahlreiche interessante Ausflüge, sodass wir nach 12 Tagen einen tiefen Einblick in das tägliche Leben und die Geschichte Kapstadts gewonnen hatten.

 

Mehr Informationen finden Sie hier.

Wagenburg Gymnasium:

The Settlers High School:

Feudenheim Gymnasium, MannheimShanghai World Foreign Language Middle School., Shanghai, China

Schulpartnerschaft des Feudenheim-Gymnasiums mit der ,,Shanghai World Foreign Language Middle School"

Seit 2005 besteht eine rege Schulpartnerschaft des Feudenheim-Gymnasiums mit der Shanghai World Foreign Language Middle School .

PASCH steht seit 2008 für die Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“. Es ist eine Initiative des Auswärtigen Amtes in Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), dem Goethe-Institut (GI), dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz. Sie vernetzt weltweit rund 1.500 Schulen, an denen das Fach Deutsch einen großen Stellenwert besitzt. Zu diesen Schulen gehört auch unsere Partnerschule im chinesischen Shanghai – die World Foreign Language Middle School of Shanghai.

Hier ein Auszug aus dem letzten Schulaustauschbericht:

. Chinareise einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern des FGM im Rahmen des Schulaustauschs mit der World Foreign Language Academy of Shanghai

China - ein Land der Gegensätze: Die FGMler haben es mit eigenen Augen gesehen.

Maximal 46 Kilogramm, verteilt auf zwei Gepäckstücke - soviel durften die 15 Schülerinnen und Schüler des Feudenheim-Gymnasiums auf ihre Reise nach China mitnehmen. Auf dem Hinweg war dies eine nahezu unnötige Vorgabe, lag man doch deutlich darunter. Auf der Heimreise allerdings war dies etwas anders: Die Geschenke der Gasteltern aus Shanghai und die Mitbringsel von der anschließenden Studienfahrt nach Xian kamen zum Gepäck hinzu - genauso wie zahlreiche Eindrücke und Erfahrungen der 16-tägigen Reise nach Fernost.
„Herzlich willkommen bei uns - erneut und bereits zum zwölften Mal“, begrüßte Frau Li, Schulleiterin der World Foreign Language Academy, die Mannheimer in der Aula herzlich. Kurz danach stellten sich die FGMler auf Chinesisch vor, ehe sie noch einmal von ihren Gastbrüdern und -schwestern mit Blümchen willkommen geheißen wurden.

Schon zu diesem Zeitpunkt lagen ereignisreiche Tage hinter ihnen. Bei strahlendem Sonnenschein wurde bereits zwei Tage lang die Millionenmetropole erkundet. Ein Besuch der Deutschen Schule in Shanghai und des modernen, sinnbildlich für das aufstrebende China stehenden Stadtteils Pudong mit seinen Postkarten-Wolkenkratzern zählten zu den Höhepunkten, ehe die Schülerinnen und Schüler in ihre Gastfamilien gingen. Ein Einblick in das chinesische Familienleben und das Schulsystem kennzeichneten die folgende Woche, in der neben dem Besuch des regulären Unterrichtes vor allem spezielle Unterrichtsstunden für die Mannheimer angeboten wurden: Kalligraphie, Grundzüge der Peking-Oper, traditionelle chinesische Instrumente wie die Erhu - die chinesische Geige - , eine Bewegungsform des Wushu und das Einüben eines chinesischen Tanzes waren einige der Inhalte, mit denen sich die Feudenheimer auseinandersetzten. Ungewohnt waren mit Sicherheit aber auch einige der regulären Abläufe an der Partnerschule: Frühsport, Augengymnastik am Vormittag und Morgenappell mit Hissen der chinesischen Nationalfahne und Singen der Hymne. Aber auch, dass ein Unterrichtstag bis in den späten Nachmittag hineinreicht und dennoch eine ordentliche Portion Aufgaben mit nach Hause gegeben wird, waren Beobachtungen, die nicht minder überraschten.

Nach neun Tagen packte die Gruppe ihre sieben Sachen und machte sich auf in die alte Kaiserstadt Xian im Norden des Landes. Höhepunkt hier war mit Sicherheit der Besuch der Terrakotta-Armee, errichtet im Auftrag des ersten Kaisers. Doch mit dem muslimischen Viertel, der alten begeh- und mit dem Rad befahrbaren Stadtmauer und der Wildganspagode hatte Xian, der einstige Ausgangspunkt der Seidenstraße, noch einiges mehr zu bieten. Doch nicht nur im Stadtzentrum machten die Feudenheimer teilweise große Augen. Als auf dem Rückweg vom Famen-Tempel, einem der größten buddhistischen Anlagen Chinas, ein Stopp im ländlichen Gebiet eingelegt wurde, war eines ersichtlich: China ist nicht nur in Teilen ein hochindustrialisiertes Land, sondern streckenweise eben auch ein Schwellenland. So sah man zum Beispiel Löss-Wohnungen - von Menschen gegrabene Höhlen, die auch als Wohnraum dienen.
China - ein Land der Gegensätze: Die FGMler haben es mit eigenen Augengesehen.

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Feudenheim Gymnasium:

Shanghai World Foreign Language Middle School.:

Geschwister Scholl Schule, KonstanzInstituto Nacional Jaime Marzá, Balgüe, Nicaragua

Schulpartnerschaft der GSS mit dem Instituto Nacional Jaime Marzá in Balgüe/Nicaragua

Mit Beginn des Schuljahrs 2006/07 hat die Geschwister-Scholl-Schule eine Partnerschaft mit dem Institutio Jaime Marzá in Nicaragua beschlossen. Die Schule liegt in einer armen bäuerlichen Gegend auf Ometepe, einer Insel im riesigen Nicaragua-See, der 15mal größer ist als der Bodensee.
Seitdem unterstützt die GSS die mittelamerikanische Schule durch Spenden aus regelmäßig stattfindenden Aktivitäten (Sponsorenläufe, Klassenprojekte u. Ä.)

Was bedeutet die Partnerschaft für uns?

  • Wir handeln in Verantwortung für uns selbst, für andere und für die Umwelt.

  • Wir entwickeln Verständnis für fremde Kulturen.

  • Wir wollen gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen fördern,
    • z. B. durch Integration des Themas ins Schulcurriculum möglichst vieler Fächer,

    • die Förderung von Studien- und Arbeitsaufenthalten (z. B. Praktika, Freiwilliges Soziales Jahr, Studienreisen) E-Mail-Kontakte.

  • Wir leisten finanzielle Hilfe, indem wir Familien unterstützen, die es sich aus finanziellen Gründen nicht leisten können, eines oder mehrere ihrer Kinder in die Schule zu schicken, indem wir den Kindern und Jugendlichen z.B. Hefte, Stifte oder eine Schuluniform zur Verfügung stellen. Dabei wird darauf geachtet, dass tatsächlich nur solche Kinder und Jugendliche Unterstützung bekommen, die ansonsten die Schule wirklich nicht besuchen könnten.
    Dafür wurde zusammen mit verantwortlichen Personen vor Ort ein Materialfond gegründet, das Proyecto de Utelería Escolar, kurz PUE.
    Pues un niño sin cuadernos está en riesgo de abandono escolar ! (Denn ein Kind, das keine Schulhefte besitzt, ist gefährdet, die Schule abzubrechen.)

Warum haben wir uns gerade für diese Schule entschieden?

Seit Weihnachten 2005 besteht eine Kooperation der Geschwister-Scholl-Schule Konstanz mit dem Projekt Stipendien für Nicaragua, das von unserer ehemaligen Schülerin Romy Nissel gegründet wurde. Mit der Wheinachtsaktion 2005 der Fachschaft Religion wurde die Zusammenarbeit initiiert und inzwischen auf vielseitige Art und Weise ausgebaut. Im Sommer 2006 wurde schließlich durch alle Gremien der Schule eine Partnerschaft mit dem Instituto Jaime Marzá in Balgüe beschlossen.

 

Maßnahmen, die am Instituto Jaime Marzá durchgeführt werden, weisen allgemein eine besonders hohe Reichweite auf, da sich das Einzugsgebiet der Schule auf 9 von den 12 Gemeinden der Region des Vulkans Maderas auf Ometepe erstreckt. Während die weiterführende Schule in Merida nur von Kindern und Jugendlichen der Gemeinden Merida, San Ramón und Tichana besucht wird, gehen auf das Instituto Jaime Marzá Kinder und Jugendliche aus den Gemeinden Balgüe, Santo Domingo, El Escino, San Fernando, Madronial, Corozal, Las Cuchillas, San Pedro und La Palma.

 

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Geschwister Scholl Schule:

Instituto Nacional Jaime Marzá:

Droste Hülshof Gymnasium, FreiburgSt. Denis School, Makondo, Uganda

Seit über 10 Jahren pflegt das Droste-Hülshoff-Gymnasium eine Partnerschaft mit einer Schule in Uganda. Unsere Partnerschule, die „St. Denis School“ liegt in dem kleinen Dorf Makondo in der Nähe des Viktoriasees. Sie ist eine weiterführende Schule mit etwa 200-300 Schüler und Schülerinnen. Sie wird zum überwiegenden Teil von der katholischen Kirche unterstützt, wobei ein Grundsatz der Schule ist, Schüler und Schülerinnen aller Konfessionen aufzunehmen und ihnen einen Abschluss zu ermöglichen. Die Ausstattung der Schule ist denkbar einfach und im Prinzip fehlt es noch immer an allem.

Mit den Geldspenden des Droste-Hülshoff-Gymnasiums konnten bisher verschiedene Projekte angestoßen werden. Als längerfristig wirkendes Projekt wurden zum Beispiel zwei trächtige Kühe gekauft, die von den Schülern und Schülerinnen selbst versorgt und gemolken werden. Der Verkauf der Milch dieser Kühe ermöglichte, dass das Schulgebäude nun nach und nach fertiggestellt werden konnte. Auch wurden mit unserer Hilfe Schulbücher angeschafft, die dringend von Nöten waren.

Wie in etlichen afrikanischen Staaten gibt es in Uganda viele Aids-Waisen. Oft bedeutet der Tod eines oder sogar beider Elternteile, dass das Schulgeld nicht mehr aufgebracht werden kann. Hieraus entstand nun der Gedanke, einen Fonds einzurichten, der es den Aids-Waisen an unserer Partnerschule ermöglichen soll, an der Schule zu bleiben, um ihre Ausbildung dort abzuschließen. In diesem Schuljahr konnten wir 13 Schüler und Schülerinnen mit Hilfe dieses Fonds den Schulbesuch ermöglichen.

Droste Hülshof Gymnasium:

St. Denis School: