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Natürlich selbstgemacht

Häuser aus Holz, Eimer aus Leder, Matratzen aus Stroh, Wolle von Schafen, Fasern vom Acker: Das Freilichtmuseum entführt in eine Zeit, in der die Menschen ihr Arbeitsmaterial direkt aus der Umgebung holten. Die Natur lieferte fast alles für die Schwarzwälder Selbstversorger. Es gab keine Kunststoffe, keine Supermärkte, keine Modeboutiquen, keine Baumärkte. Auf den Schaufeldern des Museums sehen die Kinder die wichtigsten Nutzpflanzen und lernen die Geräte zur Weiterverarbeitung kennen: wie aus Ästen Körbe und aus Schaffell Wolle wurde; wie man Leinenfäden für die Kleidung gesponnen oder Rapsöl für die Lampen gewonnen hat. Am drehenden Wasserrad wird vorgeführt, wie man früher Hanf –einstmals eine unbescholtene und überaus wertvolle Kulturpflanze - zur Herstellung von Seilen und Stoffen unter einem gewaltigen Stein gerieben hat. Da gibt es insgesamt viel zu erzählen und zu staunen, wie mit den einfachsten Mitteln oft großartige Ergebnisse erzielt werden konnten.

Im praktischen Teil können sich die Schüler schließlich selbst in der alten Technik des Filzens versuchen.

Hinweis:
Für fremdsprachige Führungen fallen zusätzlich 0,50 € pro Schüler an.

Diese Führung kann in folgenden Sprachen gebucht werden:

Deutsch
Englisch
Französisch

Zielgruppe Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
Format Lernort Lernort
Lernort Bauernhof Lernort Bauernhof
Zeitbedarf 120min
Verfügbarkeit ganzjährig
Ort Baden-Württemberg
Kosten 7,50,- pro TN
Info

Leitperspektiven

  • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) i
  • Verbraucherbildung i

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